Herzlich Wilkommen - Extrem Langstreckenwandern


Bericht aus www.kinderarche-sachsen.de IMG_5120klein

Geschafft und geschunden, aber glücklich ist Herbert Hoffmann am Sonnabend nach über 1.400 Kilometern quer durch Deutschland wieder in Sebnitz angekommen. 22 Tage war der Dresdner Extremwanderer unterwegs, hat sich auf seiner Gewalttour von Sebnitz zur Zugspitze und zurück die Zehen offen gelaufen, litt unter Halluzinationen aufgrund von Schlafmangel und bestieg bei kniehohem Schnee Deutschlands höchsten Berg. Vor allem der fast ununterbrochene Regen machte sein Vorhaben zur Kraft- und Geduldprobe. Die Nässe forderte denn auch ihren Tribut: Sechs Tage länger als geplant hat Herbert Hoffmann für die Strecke gebraucht.

Dennoch ist der 57-Jährige zufrieden mit seiner Leistung. Denn er hat seinen bisherigen Rekord im Extemwandern von 803 Kilometern aus dem Jahr 2009 bei weitem überstiegen, die Stadt Sebnitz auf seiner Tour durch Böhmen und Deutschland bekannter gemacht und nicht zuletzt Spenden für die Kinderarche Sachsen gesammelt. Einige enagierte Bürger und Unternehmen haben jeden Kilometer, den Hoffmann gelaufen ist, mit einer gewissen Summe unterstützt. Das Geld geht jetzt an unsere Christliche Kindertagesstätte «Unterm Regenbogen« in Sebnitz und an die Therapeutische Wohngruppe in Seyde. Beide Einrichtungen wollen mit dem Geld die sportliche Förderungen der Kinder und Jugendlichen finanzieren.

Bereits bei seinem Eintreffen in Sebnitz haben sich die Sebnitzer Kinder für dieses Engagement bei Herbert Hoffmann bedankt: Die Drei- bis Sechsjährigen hatten eine Collage mit Wanderweg und Deutschlandkarte gestaltet, bestehend aus Sand, Steinen sowie Moos, Blättern und Rinde. Und auch die ganz Kleinen aus der »Nestchen«-Gruppe betupften ein Bild mit den Fingern und hinterließen darauf die Abdrücke ihrer Hände. Auch alle anderen auf der Kinderarche sagen: Herzlichen Glückwunsch, Herbert, und vielen, vielen Dank!